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Wer ist Karen Eisenhauer


In der DDR führte der Weg zur professionellen Arbeit mit dem Pferd, nur über eine Lehre in der Landwirtschaft (für Nichtpriviligierte ).
Viele Gleichgesinnte kamen trotz Versprechungen nicht wieder aus diesem Berufsweg heraus, und ihnen wurde die Arbeit mit dem Pferd verwehrt, so erging es einer Freundin die auf einem Haflingergestüt arbeiten wollte.

Mein Herz hing schon früh an den Tieren und am Sport. Ich ruderte zunächst ambitioniert, träumte aber schon immer von den Pferden und vom Reiten. Dieser Traum sollte sich erst erfüllen, als Ich 16 wurde,
aber schon nach drei Jahren musste Ich wegen eines Tierzuchtstudiums das neue Hobby vorübergehend wieder aufgeben.
Mit einer ersten Anstellung nach dem Studium hatte ich die Möglichkeit, auf LPG-eigenen Pferden wieder intensiv in den Reitsport einzusteigen und bald war mir klar, dass ich ausschließlich mit Pferden arbeiten wollte. Ich begann auf einem Gestüt mit 40 Pferden und bekam dort eine umfassende konventionelle Ausbildung in Dressur, Springen und Geländereiten. Ich ritt die Nachzucht an, nahm regelmäßig an Turnieren bis zur Klasse L teil und absolvierte erfolgreich eine Trainerprüfung im Hengstdepot Redefin.
Aber dennoch wurde ich mit der Zeit unzufrieden, weil ich an einen Punkt gelangt war, an dem es anscheinend nicht mehr weiter ging: Ich steckte mit den Pferden auf dem erreichten Niveau fest. Mit der Grenzöffnung 1989, sah ich meine Chance, endlich eine „richtige“ Bereiterlehre zu machen. Aber diese Erwartungen wurden enttäuscht, denn auch hier erhielt ich letzten Endes


keine Antworten auf meine Fragen. Frustriert brach ich die zusätzliche Lehre ab, um nach anderen Wegen zu suchen, das Pferd nicht als Sportgerät zu betrachten, sondern positiv in die Versammlung auszubilden. Die entscheidenden Antworten auf meine Fragen fand ich jedoch auch nicht in den verschiedenen Ställen, in denen ich im Laufe der Zeit arbeitete. Es schien, als ob die konventionelle Ausbildung mit „normalen“ Pferden und Reitern nicht weiter führte.
1997 kam ich als Bereiterin zu Ulrike Paulus und erkannte schnell, dass Ulrike die Ursachen der vielen Probleme im Dressursport erkannt hatte. Mit der Zeit lernte ich die Zusammenhänge der Physiologie von Pferd und Mensch. Das Wissen über Bewegungsabläufe, Anatomie und Ausweichbewegungen und das kontinuierliche Training versetzten mich langsam in die Lage, meinen eigenen Körper zu fühlen und gezielt einzusetzen. Mit der Zeit freute ich mich auf jeden Showauftritt und das Reiten machte mir wieder Spaß. Ich wollte immer lernen, Pferde bis zur Klasse S auszubilden, erkannte aber schnell, daß ich dafür top-veranlagte Pferde brauchte, die ich natürlich nicht hatte. Der Physiologische Aufbau ermöglicht mir, auch ganz normal veranlagte Pferde in die Versammlung auszubilden, ohne daß die Pferde auf der Strecke bleiben, krank oder widersetzlich werden.
Ich habe einige Trainerausbildungen absolviert und bin im Besitz des Silbernen Reitabzeichen, die Anzahl der Pferde mit denen ich gearbeitet habe liegt sicher im vierstelligen Bereich, und die Meisten habe ich wohl nach alter Väter Sitte angeritten, aber für mich gibt es nur noch den Weg über das Physiologische Reiten.

Karen Eisenhauer

Shows



Hier ein kleiner Rückblick auf die Shows mit den Kollegen vom Zentrum Physiologisches Reiten ( jetzt HorseCompetence ).
Das Pferd Max wurde von U. Paulus trainiert , und mir für die Shows von der Familie Bittermann, zur Verfügung gestellt.
Leider ist der alte "Showhase" Max 2007 verstorben.

SHOW TIME

Showzeit

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